Schuldzinsenuhr

Die Schulden-Uhr tickt.
Zinsen für die Landesbank

Tag für Tag fast eine Million Euro kostet die Bayerische Landesbank alle Steuerzahler in Bayern. So hoch sind die Schuldzinsen, mit denen der Freistaat den 10-Milliarden-Euro-Kredit zur Rettung der BayernLB bedienen muss.

Ende 2008 konnte die Bank, die sich mit dem Kauf von Schrottpapieren auf dem US-Immobilienversicherungsmarkt heillos verspekuliert hatte, nur mit staatlicher Unterstützung vor dem Untergang bewahrt werden.

343.200.000 Euro werden bis Ende des Jahres 2011
für die Landesbank-Schuldzinsen aus dem Staatshaushalt verbraucht.

 

 
Zum Jahresende 2011 wird die Zinsbelastung auf: mehr als 700.000.000 Euro gestiegen sein.
2012 steigt die Zinslast um weitere 355.300.000 Euro.

Ende 2012 ist die erste Zinsmilliarde überschritten: 1.070.000.000 Euro

 

Längst perdu sind die Schuldzinszahlungen aus den Jahren 2009 und 2010 in Höhe von 367.078.400 Euro.

Als Totalschaden auf dem Verlustkonto kommen 3.740.000.000 Euro hinzu, die die Bayerische Landesbank mit dem An- und Verkauf der Kärntner Skandalbank HypoGroup Alpe Adria 2009 und 2010 verbrannt hatte.